|
Dörnigheimer Dialekt: S-Z
A-G // H-R

- Saas em Kall: Was Du sagst, interessiert mich nicht. Die
Enstehung dieses Spruches soll angeblich auf die folgende Anekdote
zurückgehen: Es gab einmal einen Bauern namens Karl, der einen
Knecht hatte, der "Mehlmuck" gerufen wurde. Eines Tages fuhr Karl mit
seinem Pferdefuhrwerk nach Hanau und kehrte in eine Kneipe ein. Die
"Mehlmuck" blieb auf dem Wagen sitzen und wartete. Da kam ein Polizist
und forderte die "Mehlmuck" auf, den Wagen wegzufahren, weil er so
nicht stehen bleiben könne. Die "Mehlmuck" hatte aber weder Lust,
den Wagen wegzufahren, noch den Bauern aus der Wirtschaft zu holen und
antwortete nur: "Saas em Kall!" Quelle: Andrea Guevara
Gonzalez aus Hanau
- Saaschbock: Mensch mit "Konfermandebläsje", Dauergast
auf dem WC, Quelle: Birgit Zeitler
- saischen: pinkeln, urinieren. Hat das etwas mit dem
bergmännischen Fachwort "seiger" für senkrecht nach unten
weisend zu tun? Beim Pinkeln fällt der Urin ja auch senkrecht nach
unten.
- Salaad aamache: Salat anmachen, das heißt ihn mit
Essig, Öl, Gewürzen und Kräutern versehen
- Salaad ummenge: Salat mit der Soße umrühren
- Sbässi: Späßchen. Beispiel Onkel zum Kind:
"woll me ma e Sbässi mache?" = Wollen wir einmal einen Spaß
machen?
- Schääs: Kutsche (aus Französisch: chaise).
Quelle: Astrid Schulze, Wachenbuchen. Auch abwertend für altes
Auto: "Was hast du en dir da für e aal Schääse
aageschafft" = Was hast du dir denn für ein altes, wackliges Auto
gekauft?
- Schaawächtern: Des is der vielleicht e
Schaawächtern - sie ist ziemlich kokett (?),Quelle: Birgit Zeitler
- Schadeek: aal Schadeek = alte Frau?, Quelle: Birgit Zeitler
aus Dörnigheim, Jahrgang 1966
- schaffe wie en Brunnebuttser: Arbeiten wie ein Brunneputzer
= viel arbeiten
- schaffe: übliches Wort für arbeiten
- Schässlong: Sofa, Couch
- Schawellsche: Schemel. Quelle: Astrid Schulze, Wachenbuchen
- scheese: hingehen, hinfahren (auch: überall dabeisein
müssen), Quelle: Birgit Zeitler
- schelle: schimpfen. Beispiel: Der schillt ja wie en
Rohrspatz.
- Schelleh: Marmelade (Gelee). Betonung auf erstem "e".
Beispiel: Geb me mar de Schelle! (Gib mir einmal bitte den Gelee). Das
erste "e" könnte auch als leichter i-Laut anklingen.
- Schelleklobbe: Bei Fremden klingeln und wegrennen, Quelle:
Birgit Zeitler
- schenne: schimmpfen. Dieser Begriff wurde mir im Jahr 2000
von einem Frankfurter zugeschickt. Ich lernte ihn in meiner Kindheit
nicht kennen.
- schepp: schief. Beispiel: hald emah die Stang nett so
schebb = halt die Stange nicht so schief
- schelle: schimpfen. Beispiel: Was schillt der schonn widder
mit saane Kinner so erum? (=Warum schimpft der denn schon wieder mit
seinen Kindern?)
- scheppbaanisch: krummbeinig, Quelle: Birgit Zeitler
- Scherzebennel: Schürzenband (der hängt seiner
Mudder als noch am Scherzebennel - er wird einfach nicht erwachsen!),
Quelle: Birgit Zeitler
- Scheusel: entweder hässlicher Mensch, aber auch
böser Mensch, Quelle: Birgit Zeitler
- Schissgässi: kurzes Verbindungsstück zwischen
Kennedystrasse und Frankfurter Strasse in Dörnigheim (mittendrin
steht ein Briefkasten), Quelle: Birgit Zeitler
- Schissmelle: Unkraut, Quelle: Birgit Zeitler
- Schlaachskabbutt: total erschöpft, Quelle: Birgit
Zeitler
- Schlächtbabbler: so was wie Dummschwätzer. Dieser
Begriff wurde mir im Jahr 2000 von einem Frankfurter zugeschickt. Ich
lernte ihn in meiner Kindheit kennen, er war aber eher
ungebräuchlich.
- Schlafhaub: Verschlafene Person. Quelle:
Christel Dias geb. Lapp, Hanford, CA, USA
- Schlaflied: heija bobbaja schlaachs Gickelschje dood,
lehscht me kaa Eier unn frißt me maa Brood. Hochdeutsch: Heija
bobbaja schlage das Hühnchen tot, es legt mir keine Eier und
frißt mir mein Brot...
- Schlambes: Schlamm
- Schlappmaul: Dummschwätzer
- Schlawitsch: am Schlawitsch packe, am Kragen packen,
Quelle: Birgit Zeitler
- Schlehmiel: Spitzbub. Quelle: Christel Dias
geb. Lapp, Hanford, CA, USA
- Schlickser: Schluckauf, Quelle: Birgit Zeitler
- Schliwwer: Holzsplitter, Quelle: Birgit Zeitler
- Schlüppche: Frankfurter Mädchen. Dieser Begriff
wurde mir im Jahr 2000 von einem Frankfurter zugeschickt. Ich lernte
ihn in meiner Kindheit nicht kennen. Astrid Schulze aus Wachenbuchen
fügt an: heißt auch "leichtes Mädchen".
- Schluri: unordentlicher oder unzuverlässiger Mensch,
Quelle: Birgit Zeitler
- Schmalzdaggel: Schlagersänger, vielleicht nicht so
repräsentativ (Der Inbegriff eines "Schmalzdaggels" war für
uns früher immer Roy Black...), Quelle: Birgit Zeitler
- Schmalzkraut: Feldsalat
- Schmiss: Schläge (Wenn ich zu spät haamkomm,
krieh ich widder mei Schmiss...), Quelle: Birgit Zeitler
- Schmuh: Betrug, Quelle: Birgit Zeitler
- Schmuslabbe: Schleimer - siehe auch "de scheene Willi",
Quelle: Birgit Zeitler aus Dörnigheim, Jahrgang 1966
- Schnederedett: Mund, vor allem einer der viel redet.
Beispiel: Jetzt halt endlich ma da Schnederedett!
- schneubisch: wählerisch, vor allem beim Essen, Quelle:
Birgit Zeitler
- schnibbele: schneiden
- schnuddele: etwas verschütten oder über jemanden
herziehen, Quelle: Birgit Zeitler
- schnuffeliern: schnüffeln, "erumschnuffeliern" =
herumschnüffeln, Quelle: Birgit Zeitler
- Schnuhde: Mund
- Schnullnas/Schnulldippe (sehr junges Mädchen vgl. auch
Rotznas), Quelle: Birgit Zeitler aus Dörnigheim, Jahrgang 1966
- Schnüss: Mund
- Schobbe petze / Schobbe robbe: Ebbelwoi trinken), Quelle:
Birgit Zeitler aus Dörnigheim, Jahrgang 1966
- Schobbe zerrn: En Schobbe zerrn = einen trinken gehen
- schoggele: schaukeln (Kinnerschees schoggele), Quelle:
Birgit Zeitler. Nach Andreas Steul sollte es eher "schuggele"
heißen. Beispiel: duust de mich ema aaschuggele oder es
bobbelsche eigeschuggelt - was
soviel heisst wie - das kind eingeschläfert eingeschaukelt
- Schorsch: Georg (ähnlich wie Englisch "Dschordsch")
- Schoose = Sache z.B.: "Die ganze Schoose werd doch widder
nix" = "Die ganze Sache wird doch wieder nichts" oder "Mer is die
Salatschüssel runnergefalle un nu liecht die ganze Schoose uff der
Erd" = "Mir ist die Salatschüssel runtergefallen und jetzt liegt
alles auf dem Boden", Quelle: Andreas
Dollmann
- Schosse (langes e am Ende): Landstraße
- Schwelles/Schwellkopp: dicker Kopf, Quelle: Birgit Zeitler
- Seckbach: nach Seckbach komme = in die Klapsmühle
eingewiesen werden. Seckbach ist ein Vorort von Frankfurt in dem es
anscheinend ein Heim für geistige Behinderte gab. Wurde oft als
Drohung verwendet um Kinder zur Vernunft zu bringen.
- sein: bin, sein. Beispiel: "Ich sann doch noch gar net
ferdisch". Oma Lapp jedenfalls hat oft "sann" gesagt. Ihre Schwester
hat übrigens immer, wenn sie zu Besuch kam, "Ich seins!" (ich
bin's) gesagt. Quelle: Birgit Zeitler
- sellemah: seinerzeit
- s'Gehabbte: das Gewohnte
- sich dabbisch aastelle: trottelig sein
- sich flamme: sich prügeln
- sich klobbe: sich prügeln
- sich uffschebbe: sich beim Essen aus Töpfen etwas auf
den eigenen Teller schöpfen
- sich welljern: sich wälzen, wie etwa im Schlaf im Bett.
- Simbel: Idiot, einfältiger Kerl
- sisch eile: sich beeilen
- Soibelsch: Nixnutzige Leute. [Sprechprobe von Andreas
Steul:
,
aufgenommen 2001]
- Soilach: ein kleiner Teich nahe dem Waldrand in
Dörnigheim hinter der Hermann-Löns Straße.
- Soinawwel: Schimpfwort
- Spatz in de Kneddel: wie de Spatz in de Kneddel = wie der
Spatz im Pferdehaufen (oder Hasenkot?), sprichwörtlich für
"im Wohlstand sein"
- Spitzdischer: Spitzbub. Quelle: Christel
Dias geb. Lapp, Hanford, CA, USA
- Stambes: Kartoffelbrei. Quelle: Birgit Zeitler
- steggesteif: stocksteif. Quelle: Birgit Zeitler
- Steiber: Stützlatte für Obstbäume. Quelle:
Astrid Schulze, Wachenbuchen
- Steif Krick: Ungelenkiger Mensch, s. auch
Steifschächter. Quelle: Birgit Zeitler
- Steifschächter: ungelenkiger Mensch, Quelle: Birgit
Zeitler aus Dörnigheim, Jahrgang 1966
- Steische: Obstkiste. Quelle: Astrid Schulze, Wachenbuchen
- Steuwermensch: auch "Steuweroos" oder "Steuber", kann ich
(Birgit Zeitler) beim besten Willen nicht übersetzen...), Quelle:
Birgit Zeitler aus Dörnigheim, Jahrgang 1966
- Stift: Lehrling
- Stiftekopp: sehr kurzer Haarschnitt, Quelle: Birgit Zeitler
- Stoffel: Sturer Mensch, Quelle: Birgit Zeitler
- strunze gehe: ausgehn, auf "die Juchhee gehe", Quelle:
Birgit Zeitler
- Stumbe: einfache Zigarette. Quelle: Astrid Schulze,
Wachenbuchen
- stumbe: jemanden oder etwas umstossen. Verwandtschaft mit
dem englischen "stump" = kleines Querholz im englischen Cricketspiel
welches umgestossen werden muss?
- Suddelbrieh: dünner Kaffee, Quelle: Birgit Zeitler aus
Dörnigheim, Jahrgang 1966
- suggele: saugen, Quelle: Birgit Zeitler
- Theumer: Ehemaliger Spar-Laden Ecke
Backesweg/Leuschnerstrasse. "Geh emaa zum Theumer un hol noch en Lidder
Milch!" (Den Laden gibt es schon lange nicht mehr, seit einigen Jahren
schon ist dort eine Pizzeria ansässig). Quelle: Birgit Zeitler
- trätschnass: klatschnass, Quelle: Birgit Zeitler
- uff de Dasch lieje: finanziell schmarotzen. Beispiel:
"Kerle, der is schon üwwer dreissisch un liejht seine Eldern noch
immer uff de Dasch (=Mannomann, der ist schon über dreißig
und ist immer noch finanziell abhängig von seinen Eltern)
- uff die Juchhee: einen "draufmachen", tanzen oder auf eine
Kneipentour gehen
- uffdotze: aufprallen (Betonung liegt auf "uff")
- Uffgestumbter: kleine, untersetzte Person, Quelle: Birgit
Zeitler
- uffleie: fällt mir nicht ein! (Des deet mer uffleie!
Fällt mir im Traum nicht ein), Quelle: Birgit Zeitler
- uffn Pott: auf die Toilette (vulgär)
- ummache: fällen, wie eine Baum
- Un ab!: Keine Widerrede! (Lieblingsspruch von Oma Lapp
(Jahrgang 1902): Des werd so gemacht un ab!), Quelle: Birgit Zeitler
- Ungeneu: Gieriger Mensch (siehe auch Allmei und Gorks),
Quelle: Birgit Zeitler
- Unkraut zubbele: Unkraut rupfen
- Unleid: unleidlicher Mensch oder nervendes Kleinkind,
Quelle: Birgit Zeitler aus Dörnigheim, Quelle: Birgit Zeitler aus
Dörnigheim, Jahrgang 1966
- unne am Maa: unten am Main
- ures: zuviel, über- z. B. sich überessen "Da dran
hab ich mich ures gesse", Quelle: Birgit Zeitler
- üwwer: "Üwwer" kann auch im Sinne von "zu"
gebraucht werden. Aber eng auf den Fall des folgenden Beispieles
begrenzt: "Ich saach noch üwwern..." = ich sage (sagte) noch zu
ihm...
- üwwerisch: übrig (`s iss nix mehr üwwerisch,
da musste de ehwe wasser dringe = es ist nichts mehr übrig, du
mußt eben Wasser trinken). Die zweite Bedeutung dieses Wortes
geht in die Richtung von "ausreichend": Hamme noch Kohle zum Grille? Ah
ja, Kohle hamme noch üwwerisch! (=Kohle haben wir noch mehr als
genug)
- üwwerkandiddelt: hochgestochen, affektiert.
- uze: Jemanden ärgern, Streich spielen, Quelle: Birgit
Zeitler aus Dörnigheim
- verärwern: verderben, verhunzen (Kerle was hawwe se
dir die Borschde verärwert!), Quelle: Birgit Zeitler
- Verbabbter: Den Katholizismus überaus ernst nehmende
Person, Quelle: Birgit Zeitler
- verblitze: dasselbe wie "verjuxe", Geld verjubeln (Haste
widder dei ganz Geld uff de Kerb verblitzt), Quelle: Birgit Zeitler
- verbutze: etwas nicht leiden können (den kann ich
aafach net verbutze!) oder bis auf den letzten Krümel aufessen,
Quelle: Birgit Zeitler
- Verdebbelnochemolawweraach: Verdammt noch mal aber auch!,
Quelle: Birgit Zeitler
- verderrn: vertrocknen, (Betonung liegt auf dem zweiten "e")
Quelle: Birgit Zeitler
- verdrebbele/verschidde: verschütten.
Quelle: Christel Dias geb. Lapp, Hanford, CA, USA. [Sprechprobe
von Andreas Steul:
, aufgenommen 2001]
- verhubbasse: verpassen (jetzt hammer uns um zehn Minude
verhubbast!), Quelle: Birgit Zeitler
- verjuxe: Geld rausschmeissen (Haste dei ganz Geld wieder
uff de Kerb verjuxt?), Quelle: Birgit Zeitler
- verklickern: eindringlich erklären. (Dess mit der
Ambel muß ich dem Kinn noch ema verklickern, dess hat`s immer
noch nett bedabbelt! = Wie eine Ampel funktioniert muß ich dem
Kind noch einmal erklären, das hat es wohl immer noch nicht
verstanden).
- verknibbele: verhauen. Quelle: Christel Dias
geb. Lapp, Hanford, CA, USA
- verkrotze: verunstalten, Quelle: Birgit Zeitler
- Verlappt-verraucht-versengt: Früher dominierten in
Dörnigheim die Nachnamen "Lapp", "Rauch" und "Seng", weshalb man
auch oft sagte, Dörnigheim sei verlappt, verraucht und versengt.
- vermöbeln: verhauen, verdreschen. Beispiel: den hammse
awwer ordentlich vermöbelt. Das "b" kann dabei leicht in ein "w"
abklingen.
- verrobbter Gickel: ziemlich mitgenommen
aussehende Person. Quelle: Christel Dias geb. Lapp, Hanford, CA, USA
- verschammeriern: sich eine Schramme einfangen (Wo haste
dann dei Knie so verschammeriert?), Quelle: Birgit Zeitler
- verzabbe: etwas anstellen (Haste widder Mist verzabbt?),
Quelle: Birgit Zeitler
- verzwazzele: zum verzweifeln oder zum verrücktwerden
(es is zum verzwazzele), Quelle: Birgit Zeitler
- viertel drei: 14:15 Uhr
- Volleul: Betrunkener, Quelle: Birgit Zeitler
- von wesche Otto: auf keinen Fall
- Vor/nach de Währung: wichtiger Zeitpunkt in
Erzählungen älterer Leute (Währungsreform nach dem
zweiten Weltkrieg, Einführung der DM)
- Wäldschesdaach: Frankfurter Volksfest am Dienstag nach
Pfingsten, Quelle: Birgit Zeitler
- was e Erwed: Welche eine Arbeit
- Was mir draa lieht!: z. B., Frage: "Omma, derf ich noch e
bissi raus uff die Gass? - Oma antwortet: "Was mir draa lieht!" = Von
mir aus, ist mir egal. Quelle: Birgit Zeitler. Ich (Gunter Heim) kenne
die Redewendung auch als "was lieht`n mir drah".
- Wasser verplempern: Wasser vegeuden
- Wasserhäusje: Kiosk, Quelle: Birgit Zeitler
- Wasserstaa: Waschbecken, Quelle: Birgit Zeitler
- Watz: Eber, männliches Schwein. Quelle: Astrid
Schulze, Wachenbuchen
- Watz: Dicker Mann. Quelle: Christel Dias
geb. Lapp, Hanford, CA, USA
- Weck: Brötchen
- Wehrmacht: ältere Leute sagten noch 1980 zur
Bundeswehr "Wehrmacht".
- Weiss emaa: zeig mal!, Quelle: Birgit Zeitler
- Wem iss'n dess? Mir!: Hessischer Dativ: wem gehört
das? Das gehört mir.
- Weng: etwas. Beispiel: "Geh` eh ma eweng nach links" (=gehe
ein Stück nach links)
- wessem: Ausdruck für kleine Kinder. Quelle: Andreas Steul
- Willi: de scheene Willi mache: sich bei anderen von seiner
besten Seite zeigen (dehaam isser en rischdische Fulder, awwer bei de
annern Leut mescht er de scheene Willi!), Quelle: Birgit Zeitler
- Winnel: Windel (Duh dem Klaane doch ema die
Winnele wechsele - die sinn ja schon widder voll!) Quelle: Christel
Dias geb. Lapp, Hanford, CA, USA
- Wiss: en Wiss mache = pinkeln, urinieren
- Wutz: Schwein
- zäh wie Juchte: zäh wie Leder (aber was zum
Teufel ist Juchte...?), Quelle: Birgit Zeitler
- Zone: der kommt aus de Zone = der kommt aus der DDR
- Zores: Durcheinander oder Gesindel, Quelle: Birgit Zeitler
- Zulle: Böses Mädchen. Quelle:
Christel Dias geb. Lapp, Hanford, CA, USA
- zwische de Jaan: zwischen den Jahren, die Zeit zwischen
Weihnachten und Neujahr
- zwiwwele: plagen, hart rannehmen, Quelle: Birgit Zeitler
top level //
Startseite
|